Desidentifikation

manka hat sich in diesem Artikel mit dem Begriff der Desidentifikation beschäftigt. Finde ich ja eine interessante These, der ich spontan absolut etwas abgewinnen kann.
Sich von Objekten oder Themen oder Weltanschauungen zu lösen, in die man Arbeit gesteckt hat, mit denen man sich identifiziert ist eine unglaublich schwere Sache.

Identifikation ist die Grundlage von Motivation und daher essentiell für den Menschen. Sie setzt aber auch einen Bezugsrahmen für die Wahrnehmung der Welt, bestimmt den Blickwinkel und die Meinung die ein Individuum hat.

Desidentifikation

BR 2049

Der Trailer zu dem „Blade Runner“ Nachfolger „Blade Runner 2049“ mit Ryan Gosling und Jared Leto.
Von Dennis Villeneuve, dem Macher von Arrival, den ich auch noch dringend sehen möchte.

Sieht soweit schonmal sehr sehr schick aus. Wobei es vielleicht auch schon etwas sehr nostalgisch ist mit der gleichen Farbgebung, Setdesign, Anspielungen was die Firmen angeht, Musik etc.
Aber das hat ja bei den StarWars 7 auch schon „gut“ funktioniert, kommt halt an.

BR 2049

Über das „Naiv-aber-sexy“-Klischee

Eine in unserer Zeit leider immer noch viel zu häufig vorkommende Erzählung in Medien aller Art, vor allem aber im Film ist das, von dem Ersteller dieses Beitrags benannte, „Born Sexy Yesterday“-Klischee, bzw die Trope.
Also eine naiv erscheinende, aber immer sehr attraktiv aussehende Frau, die aus einer anderen Zeit, Dimension, Welt etc kommt und auf einen (meist sehr durchschnittlichen) Mann trifft, der sie die „Bräuche unserer Welt“ lehrt.
Und in den sie sich selbstverständlich verliebt, weil er der erste und einzige Mann in ihrem Leben ist. Da kann sie ja gar nicht anders /sarkasmus

Über das „Naiv-aber-sexy“-Klischee

Redaktionsschluss

Nicht, hier, sondern es ist Thema eines Geprächs zwischen Holgi und dem Journalisten Stefan Schulz.

Ein, wie ich finde, interessantes Gepräch mit vielen guten, teils besorgniserregenden Aspekten über die Zukunft des Journalismus in Deutschland und speziell des gedruckten Journalismus.
Gerade die Themen des digitalen Dauerrauschens, virtueller Echokammern, die Erfindung des „Tratsches“ durch Walter Winchell, Parallelen zu Amerika und die Idee einer Neuausrichtung der politischen Berichterstattung abseits von Persönlichkeiten fand ich sehr hörenswerte Punkte.

Reinhören auf Wrint.de: Redaktionsschluss

Redaktionsschluss

Viel Empathie

Ein sehr interessanter Artikel der Süddeutschen, in dem entgegen der landläufigen Meinung, dass Autisten über zu wenig Empathie verfügen, die These aufgestellt wird, dass die nämlich, ganz im Gegenteil, über zu viel Empathie verfügen und ihr Nervensystem entsprechend einer ständigen Überlastung ausgesetzt ist.

Als Henry Markram ein autistisches Kind bekam, war er bereits ein berühmter Hirnforscher. Er stürzte sich auf die Frage, was Autismus wirklich ist. Seine Antworten stellen auf den Kopf, was man bisher über die Krankheit zu wissen glaubt.

Leseempfehlung:
Autismus bei Kindern

Viel Empathie