Dünnes Schuhwerk

Seit ein paar Tagen beschäftige ich mich etwas intensiver mit dem Thema Barfußlaufen bzw. minimalistisches Schuhwerk.
Angefangen hat es damit, dass durch diverse Artikel, Berichte und Videos das ohnehin vorhandene Interesse für minimalistische Schuhe nach Jahren mal wieder geweckt wurde und diesmal wollte ich den Gedanken Taten folgen lassen und bestellte mir die sehr gut bewerteten Xero Hana von Xero-Shoes.

Ein lässig wirkender, fußumschließender Schuh mit dünner Barfußsohle.
Leider gibt es in Deutschland keine Läden, aber eine Bestellung über die UK verlief problemlos.
Ich war dann von Anfang an sehr angetan von dem geräumigen und leichten Schuh. Die Verarbeitung ist top, die Optik mag ich auch und der Schuh ist sehr leicht und flexibel.
Allerdings läuft es sich dezent anders.
Durch die fehlende Dämpfung ist nämlich der Kontakt zum Boden deutlich direkter.
Auf Youtube wurde ich dann auch gleich klüger und erfuhr von dem Thema Ballengang, also das Auftreten mit dem Ballen zuerst statt der Ferse.
Speziell für Barfußschuhe wird diese Art des Gehens und Laufens nahegelegt.

Dadurch kann die Gewichtsbelastung beim Laufen viel besser beim gleichzeitigen Auftreten und Abrollen mit den Ballen verteilt werden und es findet nicht so eine stoßhafte Belastung statt, die sich beim Auftreten mit der Ferse auf den kompletten Bewegungsapparat auswirkt.

Die dahinter stehende Arugmentationsidee geht auch noch weiter:
Jahrmillionen lang läuft der Mensch schon. Und zwar ohne Schuhe dafür zu benötigen.
Das moderne Schuhwerk mit all seinen stützenden Funktionen gibt es erst wenige Jahrzehnte, kaum ein Jahrhundert.
Und seit ungefähr dieser Zeit gibt es auch immer mehr Probleme mit Plattfüßen, überlasteten Bandscheiben, verformten Füßen, schwachen Füßen und verschwitzen Füßen.
Und ja, mir ist bewusst, dass Korrelation ungleich Ursache ist, aber ein gewisser Zusammenhang erscheint mir bei erster Betrachtung durchaus logisch und wahrscheinlich.
Urvölker laufen im Ballengang, sogar kleine Kinder beginnen im Ballengang zu laufen bis Schuhwerk oder Eltern sie in den Hakengang „zwingen“.
Der Fußspezialist William A. Rossi formulierte es so:

…natural gait is biomechanically impossible for any shoe-wearing person.

All diese Informationen und Ideen kamen mir dann auch noch passend diese Woche in einer Folge des Freakonomics-Podcast gute aufbereitet unter.
Eine sehr empfehlenswerte Episode.

Bisher leuchtet mir das Thema derart ein, dass ich durchaus gewillt bin mir in Zukunft nur noch Barfußschuhe zu kaufen.
Von der Sandale, über Treckingschuhe bis hin zum Winterschuh ist wohl die komplette Bandbreite an Schuhwerk mit dünnen, flexiblen Sohlen abgedeckt.
Sogar Damen-Stiefelletten sind zu finden.
Hübsche Modelle, speziell für Frauen sind auch hier oder hier zu finden.

Dünnes Schuhwerk

Form des Wassers

https://www.youtube.com/watch?v=XFYWazblaUA

Toller Trailer zu Guillermo del Toros neuem Film „The Shape of Water“. Ein frischer Ansatz für das Genre und wie gewohnt schöne Bilder von del Toro.

Ausserdem fiel mir bei dieser Gelegenheit auch noch dieser Film hier auf:

https://www.youtube.com/watch?v=OILVviwLfUM

Und ich frage mich gerade, ob, angelehnt an dieses Videoessay vom Nerdwriter, dies vielleicht eine neue Ära der Superheldenfilme einläutet oder darstellen könnte. Eine Ära in der die Superhelden und ihre Kräfte nicht mehr zentraler Bestandteil der – meist actionorientierten – Handlung sind, sondern in der es um Erzählungen über die Personen die sich in Gegenwart der Helden befinden, um die Umstände ihrer Zeit, über ihre Schöpfer etc geht.
Das könnte dem Genre ja einen frischen Wind verpassen. Obwohl, ist es dann nicht schon wieder ein anderes Genre?

Form des Wassers

Zeitknittereien

https://www.youtube.com/watch?v=E4U3TeY2wtM

Der Trailer zu dem „A Wrinkle in Time“-Film von Disney.
Ich kenn die Buchvorlage nicht, bin aber nun recht gespannt. Das sieht auf jeden Fall interessanter aus, als vieles dass man heute so aus der Disney-Filmschmiede zu sehen bekommt.
Zumindest dem Trailer nach zu urteilen.

Zeitknittereien

Zur digitalen Transformation

Richard David Precht stellt deutliche Thesen in den Raum.
Unter anderem:

Die digitalen Transformation wird die Gesellschaft mittelfristig negativ verändern. Langfristig sorgt sie aber für die Befreiung des Menschen von der entfremdeten Arbeit.

Hier ist das Ganze schön zusammengefasst.
Und hier in Gänze lesbar oder anhörbar

Das kann man nun natürlich noch debattieren und weiter erörtern, aber ich halte für mich schonmal fest:
Ich sollte mehr Precht lesen.

Zur digitalen Transformation

Beyond Good & Evil 2

https://www.youtube.com/watch?v=L449s9bVdeM

Der „Cinematic-Trailer“ zu dem neuen „Beyond Good and Evil“ Spiel, zu dem ich vor 14 Jahren den ersten Teil mit Begeisterung gespielt habe.
Ich mag den Style und die Atmosphäre. Der erste Teil, dessen Story auf Reddit so zusammengefasst wurde:

You’re a lady that runs an orphanage who also works as a photographer.
Your planet keeps being bombarded by crazy asteroids and alien life-forms, and one day all the kids in the orphanage get kidnapped by said aliens.
Long-story short the government may be hiding something about the aliens, so you become an investigator on behalf of a local worker’s resistance to uncover these secrets and hopefully find a way to save the kids.
Also your best friend is a Pig-man mechanic.

…war eine sehr frische, toll erzählte Story mit einer guten Mischung bekannter Spielemechaniken und sehr sympathischen Charakteren.
Ich hoffe, dass der zweite Teil, der wohl ein Prequel sein wird, mit ähnlichen Punkten aufwarten wird.
Bis dahin schau ich den Trailer einfach gleich nochmal.

Beyond Good & Evil 2

Desidentifikation

manka hat sich in diesem Artikel mit dem Begriff der Desidentifikation beschäftigt. Finde ich ja eine interessante These, der ich spontan absolut etwas abgewinnen kann.
Sich von Objekten oder Themen oder Weltanschauungen zu lösen, in die man Arbeit gesteckt hat, mit denen man sich identifiziert ist eine unglaublich schwere Sache.

Identifikation ist die Grundlage von Motivation und daher essentiell für den Menschen. Sie setzt aber auch einen Bezugsrahmen für die Wahrnehmung der Welt, bestimmt den Blickwinkel und die Meinung die ein Individuum hat.

Desidentifikation

BR 2049

Der Trailer zu dem „Blade Runner“ Nachfolger „Blade Runner 2049“ mit Ryan Gosling und Jared Leto.
Von Dennis Villeneuve, dem Macher von Arrival, den ich auch noch dringend sehen möchte.

Sieht soweit schonmal sehr sehr schick aus. Wobei es vielleicht auch schon etwas sehr nostalgisch ist mit der gleichen Farbgebung, Setdesign, Anspielungen was die Firmen angeht, Musik etc.
Aber das hat ja bei den StarWars 7 auch schon „gut“ funktioniert, kommt halt an.

BR 2049